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Mit dieser Dualität fangen alle unsere Probleme an. Diese zeigen sich als die drei emotionalen Reaktionsmuster des Anhaftens, des Ablehnens und der Gleichgültigkeit oder - anders ausgedrückt - als Begierde, Hass und Dummheit. Diese trüben unsere Wahrnehmung und beeinflussen dadurch alle Handlungen, die wir mit Körper, Rede und Geist ausführen, und werden so zur Ursache für das Ansammeln von Karma. Aus den karmischen Tendenzen wiederum entsteht unser gesamtes Erleben. Würden wir uns nicht mit dieser eingeschränkten Funktion, sondern mit unserer Buddha- Natur identifizieren, hätten alle unsere leidvollen Zustände ein Ende. Um dahin zu kommen, müssen wir die Methoden, die der Buddha uns gab, anwenden. Besonders wichtig ist im Diamantweg-Buddhismus die Reine Sicht von uns selbst und anderen. Wir selbst sind Buddhas, die dies nur noch nicht erkannt haben, alle anderen Lebewesen ebenso. Sogar der unangenehmste Zeitgenosse hat die Buddha-Natur; auch bei ihm ist Entwicklungspotenzial zu finden, wenn wir nur genau genug hinschauen. |
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Nur weil wir diesen Samen bereits in uns haben, ist es möglich, dass die Arbeit an uns selbst, unsere Meditation, Erfolg hat. Wir brauchen außerdem die Wärme des Vertrauens und den Segen des Lehrers, damit der Same richtig wachsen kann. Mithilfe der Meditation befreien wir uns von Hoffnung und Furcht und erleben stattdessen unbedingte Freude, Liebe, Mitgefühl und Furchtlosigkeit. Der ganze Zweck der Lehre Buddhas liegt darin, unsere Buddha-Natur zu erkennen, diesen noch unentdeckten Schatz zu heben, seinen Reichtum zu genießen und ihn mit allen anderen zu teilen. |
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