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"Thailand"
- aus dem Unterrichtsmaterial
(im Download-PDF enthalten)
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Das Ursprungsland
verlor den Buddhismus jedoch in dieser Zeit. Um die Jahrtausendwende begannen
islamische Aggressoren, Indien vom Nordwesten her nach und nach unter ihre
Gewalt zu bringen. In Kaschmir wurde der Buddhismus bis 1.100 restlos zerstört.
Lehrer und Praktizierende flohen nach Osten in die zentralindischen Ebenen
oder über die Berge nach Tibet. Gut 100 Jahre später herrschten die Eroberer
schließlich über ganz Indien. In der Endphase des indischen Buddhismus setzten
die Lehrer alles daran, die buddhistische Lehre vollständig in jene Länder
zu übertragen, die sich für die Lehre geöffnet hatten. So ging trotz des
Wütens der islamischen Eroberer nichts verloren. Die verbrannten Bücher
waren schon längst in viele Sprachen übersetzt und kursierten in weiten
Teilen Asiens. In allen Ländern, die den Buddhismus aufnahmen, prägte dieser
die Kultur für Jahrhunderte, wenn nicht für ein ganzes Jahrtausend, bis
in unsere Zeit hinein (eine Ausnahme davon ist Indonesien, das im 14./15.
Jh. ebenfalls in die Hände der Moslems fiel). So vereint der Buddhismus
heute ein außerordentlich reichhaltiges Geistesleben aus zweieinhalb Jahrtausenden,
aus so unterschiedlichen Kulturen wie z.B. dem antiken Indien, Japan,Tibet,
China, Sri Lanka, Thailand oder der Mongolei. |
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