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Erkennt man stattdessen den unveränderlichen Wahrheitszustand des Geistes als grenzenlose Offenheit, wird seine Erfahrung zur freudvollen Erfahrung des freien Spiels seiner Energien, und dieselbe Welt, die wir jetzt erleben, wird zu einer zutiefst sinnvollen Erfahrung eines "Reinen Landes". Sowohl Großer Weg als auch Diamantweg beschreiben das kleine Nirvana als einen freudvollen Zustand, der mit der Befreiung vom zwanghaften Festhalten an der Vorstellung eines wirklich existierenden "Ichs" einhergeht. Mit dieser Illusion überwindet man gleichzeitig den geistigen Schleier der Störgefühle. Erst nach dieser Erfahrung besitzt man den Mut und das Vertrauen, alle vorgefassten Meinungen und weiteren begrifflichen Schleier des Geistes zu überwinden. Nachdem gefühlsmäßige und begriffliche Schleier durch Meditationstraining entfernt wurden, offenbart sich die Weisheit eines Buddhas als zeitloses Wesen des Geistes ohne Anfang oder Ende, ohne Mitte oder Grenze. In diesem großen und unübertrefflichen Nirvana zeigt der Geist seine volle Kraft im spontanen Ausdruck seiner erleuchteten Aktivität. |
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